Inspiriert von karpathy.ai/jobs von Andrej Karpathy (US-Arbeitsmarkt). Deutsche Adaption: Digital-Audit Stefan Werner 2026.
Diese Treemap zeigt ~130 Berufsgruppen des deutschen Arbeitsmarkts aus der Beschaeftigtenstatistik der Bundesagentur fuer Arbeit (KldB 2010, 3-Steller).
So liest man die Karte: Die Groesse jeder Kachel entspricht der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschaeftigter — je groesser das Rechteck, desto mehr Menschen arbeiten in diesem Beruf. Die Farbe zeigt die oben gewaehlte Metrik: Mediangehalt (weiss = gut bezahlt, dunkel = niedrig), Anforderungsniveau (weiss = Experte, dunkel = Helfer) oder KI-Exposition (dunkel = stark betroffen, weiss = kaum betroffen). Die Statistiken oberhalb der Karte zeigen Gesamtwerte und Aufschluesselungen zur gewaehlten Ebene. Hover ueber eine Kachel fuer Details, Klick oeffnet die BERUFENET-Seite der Bundesagentur.
Mediangehalt: Die groessten Berufsgruppen (Pflege, Lager, Verkauf, Gastronomie) sind dunkel — niedrige Gehaelter, aber Millionen Beschaeftigte. Kleine helle Kacheln (IT, Medizin, Geschaeftsfuehrung) zeigen hohe Gehaelter bei weniger Beschaeftigten.
Anforderungsniveau: Faerbt nach Helfer (dunkel) bis Experte (weiss/hell). Der Grossteil des Arbeitsmarkts besteht aus Fachkraeften — Experten-Berufe (Aerzte, Wissenschaftler, Piloten) sind eine kleine, gut bezahlte Minderheit.
KI-Exposition: Das Bild kehrt sich um — jetzt sind die gut bezahlten Buero- und Wissensberufe (IT, Beratung, Verwaltung, Finanzen) dunkel, waehrend Handwerk und Pflege hell bleiben. Dunkel bedeutet dabei nicht „Job faellt weg“, sondern „KI veraendert diese Arbeit stark“. Ein Softwareentwickler (9/10) wird weiterhin gebraucht — aber KI veraendert wie gearbeitet wird, und moeglicherweise wie viele gebraucht werden.
Hinweis: Die KI-Expositionswerte sind LLM-Schaetzungen, keine belastbaren Prognosen. Ein hoher Wert bedeutet nicht, dass der Beruf verschwinden wird — Softwareentwickler erhalten 9/10, weil KI ihre Arbeit transformiert, aber die Nachfrage nach Software koennte steigen. Der Score beruecksichtigt weder Nachfrageelastizitaet noch regulatorische Barrieren oder gesellschaftliche Praeferenzen.